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Tortuga

Stadtgeschichte

Tortugas Verfassung, Kaperbrief und Kodex

Dieser Verhaltens-Kodex ist für Tortuga gültig. Tortuga ist eine virtuelle Stadt im Rahmen des Meta-Spiels der Brettspielwelt [http://www.brettspielwelt.de]. Ämter und Vermögen sind und bleiben virtuell. Meinungsverschiedenheiten, die in Tortuga entstehen sollten sich nicht in der Realität auswirken.
Der Kaperbrief und Kodex der Tortugassen! Die Piratenstadt Tortuga ist eine demokratische Gemeinschaft! Änderungen am Konzept und an den Regeln können jederzeit durch eine Abstimmung aller Freibeuter vorgenommen werden.
Wichtige Entscheidungen über Kurs, Kommando und Regeln an Bord werden per Abstimmung aller Piraten getroffen . Auch wenn das Ergebnis nicht dem Wunsch des Kapitäns entsprechen sollte, so ist dieses dennoch von ihm zu akzeptieren und umzusetzen.
Grundlage unseres Zusammenlebens in der Piratenstadt und an Bord des Schiffes ist die absolute Gleichstellung aller! Jede Stimme bei Abstimmungen oder Einwänden gegen den Kurs zählt gleich viel, ganz gleich, ob es die des Deckschrubbers oder die des Kapitäns ist.
Darum verpflichtet sich jeder Pirat, regelmäßig im Logbuch (Forum) mitzulesen und seine Meinung kundzutun, sei es in noch so krakkeliger Schrift (Diskussionen) oder durch ein einfaches X (geheime Abstimmungen). Damit sich jeder Pirat eine eigene Meinung bilden kann und nicht blind wählen muss, werden alle relevanten Informationen ins Logbuch geschrieben. Bei einer offenen Frage wird diese zuerst ohne Abstimmungsmöglichkeit im Logbuch niedergeschrieben, so dass jeder Pirat seine Meinung verkünden kann. Dazu bleibt ihm eine Galgenfrist von zwei Tagen. Nach dieser Zeitspanne wird eine Tabelle mit den abgegebenen Antworten gezeichnet, in der jeder Pirat sein Kreuz machen kann (Abstimmung mit den geschriebenen Meinungen als zu wählende Antworten). Jeder Pirat hat bis zu fünf Tagen Zeit seinen Rausch auszuschlafen und ein Kreuz zu machen. Die Abstimmung kann aber auch schon früher beendet werden, wenn 2/3 aller Piraten es geschafft haben ein Kreuz ins Logbuch zu pinseln. Genauso kann die Zeit vom Kapitän auch verlängert werden, wenn es sich um eine besondere Angelegenheit handelt und er den Piraten daher mehr Zeit geben will um sich darüber den Kopf zu zerbrechen oder den Weg zum Logbuch zu finden. Die Dauer, wie lange abgestimmt werden kann, wird im Logbuch unter der Abstimmung vermerkt, wenn sie von den üblichen fünf Tagen abweicht. Ist eine dieser Bedingungen erfüllt, wird der Rest der Logbuchseite geschwärzt und die Abstimmungstabelle mit Wachs bestrichen um sie zu konservieren. Es ist dann nicht mehr möglich noch weitere Kreuze zu machen oder Kommentare zu schreiben (Thema geschlossen). Sollten zwei oder mehr Antworten die gleich Anzahl von Kreuzen erhalten haben, gibt es eine Stichwahl zwischen diesen. Bleibt auch diese ohne Ergebnis wird die Entscheidung dem Kapitän und der Offiziersmannschaft (Stadtrat) übergeben.
Die erbeuteten Rohstoffe und Taler werden zum Wohle aller Piraten eingesetzt und benutzt! Der Bau neuer Gebäude wird hierbei ebenfalls von der Gemeinschaft beschlossen. Davon ausgenommen sind jedoch Erweiterungen und Bau von Schatzkammer und Lagern, sowie die landschaftliche Gestaltung. An von der gesamten Mannschaft geschmiedete Pläne ist sich jedoch zu halten (siehe ungefähres Stadtbild zB).
Um dies zu ermöglichen, sollten die in Planung befindlichen Veränderungen an Stadt und Schiff, egal ob lang-, mittel- oder kurzfristig, frühzeitig zur Abstimmung ins Logbuch geschrieben werden (Forum).
Offenes Feuer nach Sonnenuntergang und Alkohol unter Deck sind bei Todesstrafe verboten. Wer nachts weitertrinken will, muss dieses in der Dunkelheit an Deck tun.
Mögen die Piraten auch noch so roh und ungehobelt erscheinen, so haben auch sie ein Ehrgefühl und halten sich daher selbstverständlich an die Nettikette und die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzte Tortugas und der BSW (wie beispielsweise: keine Beleidigungen; keine sexistischen Äußerungen; kein Droppen; ...).
Offizielle Äußerungen des Kapitäns und seiner Offiziere sind als solche zu kennzeichnen, wenn sie auf Pergament getätigt und als Flaschenpost (BSW-Forum) verschickt werden.
Private Streitigkeiten an Bord werden nicht mit Fäusten ausgetragen! Die Streithähne können sich an Land messen oder einen Dritten zu sich holen, um Missstände durch ihn/sie beilegen zu lassen. Streitigkeiten über das Kommando werden an Deck unter Beteiligung aller ausgetragen und nicht privat in der Kapitänskajüte.
Die schriftkundigen Piraten (Forum-Admins) verpflichten sich jedes Dokument sorgsam zu verstauen und zu sammeln. Es werden keine schriftlichen Meinungen verbrannt oder ins Wasser geworfen! (weder im internen noch im externen Forum werden Beiträge gelöscht. Seien es auch wüste Beschimpfungen... sollen sich die Menschen doch selber ein Bild machen. Ist meist eh die beste Waffe, um sich zu verteidigen. So bleiben die Entscheidungen der Piratengemeinschaft für jeden transparent)
Kapitän und Offizierscrew: Es gibt keine Einschränkungen über die Dauer des Kommandos an Bord . Macht der Kapitän seine Sache gut und zur allgemeinen Zufriedenheit, so wird dies durch Wiederwahl bestätigt.
Wer Kapitän werden möchte, kann dies jederzeit am besten im Schiffslogbuch (internes Forum) bekunden! Mehrere Kandidaten sind bei der monatlichen Wahl ausdrücklich erwünscht! Jeder Kandidat ist dazu aufgefordert seine Ziele im Logbuch unter seiner Bewerbung aufzuführen, denn welcher Pirat kauft schon gerne die (neunschwänzige) Katze im Sack?
Der Kapitän (BM) hat freie Wahl bei der Besetzung wichtiger Posten an Bord. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass z.B. der Kämmerer und der Botschafter (wenn Tortuga zur Hansestadt werden sollte) nicht zu häufig wechseln. Sollte es Misstrauen an der Ehrlichkeit oder Fähigkeit der Amtsinhaber des Bordkommandos geben, ist eine Umbesetzung der Posten durch alle Piraten jederzeit möglich. Dazu werden die Bedenken öffentlich im Logbuch niedergeschrieben, so dass sich jeder Pirat ein Bild machen und sich dazu äußern kann.
Weiße Haie und schwarze Schafe: In Tortuga ist jede Landratte herzlich Willkommen, so lange sie sich an die Regeln die an Bord gelten, hält. Es wird eine Deckwache geben, die jedem Halunken, der wiederholt gegen ungeschriebene und geschriebene Gesetze (Netikette, ...) verstößt, den Zugang an Deck auf weiteres verweigern wird (Blacklist). Ein Eintrag im Logbuch wird alle Piraten vorwarnen.
Bevor es zum offenen Säbelkampf mit einer Landratte, die sich falsch verhält, kommt, sollte ein Offizier oder der Plankenchef (Vogt oder Stadtratsmitglied) herbeigerufen werden, damit dieser die Wogen glätten kann. Sollte sich die Landratte uneinsichtig zeigen und sich weigern freiwillig von Bord zu gehen, so wird sie auf der nächsten einsamen Insel mit etwas Proviant und Werkzeug ausgesetzt (weggebeamt). Sollte sie dem Schiff nachschwimmen, wieder an Bord klettern und den Kampf fortsetzen wollen, so wird sie dem Plankenchef übergeben, der den Verstoß ins Logbuch einträgt (Setzen auf die Blacklist) und den Übeltäter über die Planke schickt (wegbeamen aus der Stadt).
Das Pergament des Schiffsschreibers (Chatlog) ist im Logbuch aufzubewahren. Zum Einen als Warnung für die anderen Piraten, zum Anderen um es bei Bedarf vorlegen zu können, sollte sich die Landratte wegen dieser Behandlung beschweren.
Piratenanwärter: Will jemand der Welt entfliehen und zu den Piraten auf das sonnige Tortuga ziehen, so ist dieser herzlich eingeladen, uns in der Hafenspelunke zu besuchen. Hier treiben sich immer einige Piraten herum, die bei einem starken Tropfen von der fernen Insel berichten.
Nach einigen gemeinsamen Kaperfahrten (Spielen) und ausgiebigen Gelagen, weiß man schnell, ob man in die Gemeinschaft der Freidenker und Freibeuter passt. Mögen auch wir den Haudegen, der uns da gegenüber sitzt (nach einer Diskussion und Abstimmung im Forum), wird die Aufnahme mit einem frisch geöffneten Fass Rum ordentlich befeiert!
Viele Piraten haben sich im Laufe ihres Lebens einen andere Namen zugelegt (Zweitnick). Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, schützt er sie ja vor Verfolgung durch diejenigen, die er einmal ausgeraubt hat. Allerdings kann jeder Pirat natürlich nur einmal in Tortuga wohnen. Seine Piratenaliasse werden daher nicht auf das Pergament mit den Namen der Tortugassen aufgenommen (Zweitnicks, deren Erstnicks bereits in Tortuga wohnen, werden nicht in Tortuga eingebürgert/niemand darf mit mehr als einem Nick gleichzeitig in Tortuga wohnen.)
Hat ein Pirat jedoch einen guten Grund, warum der potentielle neue Freibeuter NICHT an Bord kommen sollte, ist dies im Schiffslogbuch kund zu tun! Die Gemeinschaft an Bord zeichnet sich schließlich durch feucht-fröhliche und laute Lieder, einer Menge Spaß und vor allem einem allzeit bereiten Säbel für jedes Mitglied der Crew aus. Böses Blut und Raufereien wollen wir verhindern.
Ex-Piraten: Piraten, die mehrmals das fahrende Schiff verlassen und mit dem Rettungsboot davonrudern, nur weil ihnen die Richtung in die das Schiff fährt nicht gefällt (Droppen) werden nicht wieder an Bord gelassen sondern müssen im Rettungsboot verhungern oder hoffen, dass sie bald auf eine bewohnte Insel treffen (ARMfeld oder andere Stadt).
Der Gang über die Planke oder der Galgen ist unvermeidlich, wenn ein Pirat gegen unseren Kodex und Kaperbrief verstößt.
Geht ein Freibeuter für längere Zeit auf Landgang, sollte er dies im Logbuch vermerken. Dies soll verhindern, dass der Rest der Mannschaft glaubt, er sei bei voller Fahrt von Bord gefallen und ertrunken (inaktiver Spieler). Ist von dem Piraten 2 Monate lang nichts auf dem Schiff zu sehen, und erweist auch das Logbuch keine weiteren Aufschlüsse über seinen Verbleib, so obliegt es dem Plankenchef, diesen umgehend zu kontaktieren und sich nach seiner Piratenehre zu erkundigen (sein Interesse an Tortuga zu erfragen).
Verspricht der Pirat, in baldiger Zukunft wieder am Schiffsleben teilzunehmen, so wird ihm eine Gnadenfrist von 30 Tagen gewährt. Verstreicht diese ohne Besserung, so ist eine Abstimmung über den Verbleib des Piraten zu starten. Sollte sich die Mannschaft mehrheitlich für einen Weiterverbleib aussprechen, so ist die Abstimmung alle 2 Monate zu wiederholen.
Falls der Plankenchef den Piraten nicht erreichen kann, so gehen wir davon aus, dass dieser sich eine neue Bleibe an Land gesucht hat (Kein Interesse mehr an der BSW). In diesem Fall wird das Hab und Gut des Piraten 2 Wochen nach erfolgloser Kontaktaufnahme aus Tortuga entfernt (Ausbürgerung).
In besonderen Ausnahmefällen können auch Piraten vom Schiff geworfen werden, die zwar hin und wieder auftauchen, aber nichts zum Fortbestehen der Gemeinschaft beitragen ("Gefühlte Inaktivität"). Die Entscheidung darüber trifft die gesamte Offizierscrew, diese ist mit Begründung im Logbuch zu dokumentieren.
Wer einen anderen an Board betrügt, bestiehlt, bedroht (bzw mit unfairen Mitteln in der BSW spielt und somit die anderen Mitspieler übervorteilt), wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen und über die Planke geschickt. Das Urteil wird von der gesamten Mannschaft beschlossen und vollstreckt.
Dieser Text wurde zuletzt von Mime (Stellvertreter) am 14.09.2007 bearbeitet.